NEU Verantwortungsvolle Mobilität in Stuttgart.
Ein Beitrag zur Stadterneuerung

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Unsere  Fragestellung,  unser  Ziel,  lautet  nicht,  möglichst  viel  Automobilverkehr zu ermöglichen, durch die Stadt zu schleusen, zu verflüssigen, Stau zu vermeiden, wie komme ich möglichst rasch in, durch die und aus der Stadt heraus. Mobilität darf nicht weiterhin nur als Automobilität verstanden werden. Unsere Fragestellung, lautet, wie überwinden wir die mehrfach bürgerfeindliche, räumlich-soziale, kulturelle, horizontale Spaltung der historischen Stadt,  ihre  vertikale  Trennung  in  ober-  und  unterirdisch.  Wie  erreichen  wir wieder eine räumlich, kulturell, sozial und topografisch vernetzte Stadt? Eine Stadt mit mehr Verweil-, Wohn-, Lebensqualität, mit mehr räumlicher, atmosphärischer Qualität. Wie schaffen mobilitaet-inhaltwir die Wiedervereinigung der Stadtquartiere, der Teile, die einmal zusammengehörten?

Stuttgart ist eine von Natur und Topographie bevorzugte schöne Stadt. Wir schätzen diese Stadt als Lebens- und Wohnort, die in bemerkenswerter Weise durch Landschaft durchdrungen ist, viele charaktervolle Quartiere und herausragende Orte besitzt. Topographie, Stadtgeschichte und Identität sind in Stuttgart besonders eng  miteinander  verwachsen.  Doch  die  unvergleichliche  Lage  bereitet auch  unvergleichliche  Probleme.  Sie  hätten  zum  Gesetz  der  Planung werden müssen. Doch Kenntnisse und Willen fehlten.
Die Stadt wurde von Politikern und Planern geradezu misshandelt und folglich  teilweise  zerstört.  Das  2013  veröffentlichte „Verkehrsentwicklungskonzept  der  Landeshauptstadt  Stuttgart  – VEK  2030“  bestätigt diese Haltung in einem erschreckenden Ausmaß. Die Planer haben das Potential  der  Stadt  nicht  erkannt.  Eine  der  Hauptursachen  für  diese Defizite ist die nur äußerlich verstandene Mobilität, die die autogerechte Stadtplanung auf Straßenverkehrsplanung reduziert.

Oberstes Ziel der Stadtplanung sind die raschen Durch- und Ausfahrten, während die Verweil-, Wohn- und Lebensqualität nicht beachtet werden. Diese  ideologisierte  Stadtplanung  darf  nicht  fortgeführt  werden. Wir stellen ihr mit diesem Buch ein Konzept für verantwortungsvolle
Mobilität in Stuttgart entgegen

Klappentext: “Stuttgart ist eine von Natur und Topographie bevorzugte schöne Stadt. Wir schätzen diese Stadt als Lebens- und Wohnort, die in bemerkenswerter Weise durch Landschaft durchdrungen ist, viele charaktervolle Quartiere und herausragende Orte besitzt.

Topographie, Stadtgeschichte und Identität sind in Stuttgart besonders eng miteinander verwachsen. Doch die unvergleichliche Lage bereitet auch unvergleichliche Probleme. Sie hätten zum Gesetz der Planung werden müssen. Doch Kenntnisse und Willen fehlten. Die Stadt wurde von Politikern und Planern geradezu misshandelt und folglich teilweise zerstört. Das 2013 veröffentlichte „Verkehrsentwicklungskonzept der Landeshauptstadt Stuttgart – VEK 2030“ bestätigt diese Haltung in einem erschreckenden Ausmaß. Die Planer haben das Potential der Stadt nicht erkannt. Eine der Hauptursachen für diese Defizite ist die nur äußerlich verstandene Mobilität, die die autogerechte Stadtplanung auf Straßenverkehrsplanung reduziert.”

Verantwortungsvolle Mobilität in Stuttgart
Ein Beitrag zur Stadterneuerung
Verkehrsplanerische Begleitung: Gunter Kölz
Peter-Grohmann-Verlag > verlag@die-anstifter.de
Kremmlerstraße 51 A, 70597 Stuttgart-Sonnenberg, T 0711 248 56 -77, Fax -79
> www.die-anstifter.de
Satz: Thomas Fütterer
Herausgabe unterstützt vom Verein zur Förderung und Erhaltung historischer Bauten e.V.
Stuttgart 2014